Der Energieausweis / Energiepass

Verbrauchsausweis Blatt 3

Am 01.Oktober 2007 ist die Energieeinsparungsverordnung EnEV in Kraft getreten. Für Neubauten galt sie bereits seit 2002.

Der Energieausweis ist gefordert im Falle das ein Haus verkauft werden soll, eine Wohnung neu vermietet werden soll oder falls umfangreiche Umbau- und Modernisierungsmaßnahmen anstehen oder geplant sind. Durch den Energieausweis soll ein zukünftiger Käufer des Gebäudes oder der zukünftige Mieter einer Wohnung einen genauen Überblick über die Energieeffizienz des Hauses, der Wohnung erhalten. Dadurch soll er in die Lage versetzt werden, die auf ihn zu kommenden Nebenkosten für Energie genau einschätzen zu können. Das wirkt sich natürlich auch im Hinblick auf den Kaufpreis und auf die Höhe der Miete aus. Denn eine Haus oder eine Wohnung mit geringen Nebenkosten kann sicherlich teurer verkauft oder vermietet werden, als eine "Energieschleuder" die vom energiewirtschaftlichen Betrieb völlig unrentabel ist.

Aber wirken sich denn Energieeinsparungsmaßnahmen überhaupt derart aus? Das kann man uneingeschränkt bejahen. Wenn man die durchschnittlichen Verbrauche in Liter. Heizöl pro m² miteinander vergleicht stellt man fest, dass ein Altbau im Durchschnitt auf einen Verbrauch von 23 Liter. Heizöl/m² kommt, hingegen ein Haus nach den Richtlinien der Wärmeschutzverordnung 1995 nur noch einen durchschnittlichen Verbrauch von 10 Liter. Heizöl/m² hat. Ein Gebäude hingegen das nach der EnEV errichtet wurde kommt auf einen durchschnittlichen Heizölverbrauch von 7 Liter/m² und ein Passivhaus sogar auf einen Verbrauch von nur 1,5ltr. Heizöl/m². Das Einsparpotential ist also enorm.

Bedingt durch die immer teuerer werdende Energie haben sich Einsparmaßnahmen in diesem bereich bereits nach einigen Jahren amortisiert. Wenn man dann noch bedenkt, dass ca. ein Drittel unseres Gesamtenergiebedarfs durch die Gebäudewirtschaft entsteht, so ist das ein Betrag, den man nicht vernachlässigen darf. In dieser Durchschnittberechnung sind natürlich alle Gebäude enthalten. Aber rund 80% unserer Gebäude sind Ein- und Zweifamilienhäuser. Und von diesen wurden rund zwei Drittel vor 1978 erbaut. Dieses sind die Häuser, deren Energiebedarf zu hoch ist.

Damals haben wir blauäugig gebaut, Energiekosten waren kein Thema. Daran hat damals niemand gedacht. Die Autos durften viel Kraftstoff verbrauchen und die Häuser durften hohe Heizkosten verursachen. Das waren Kosten, die damals völlig vernachlässigt wurden. Dafür werden die Besitzer und Mieter dieser Häuser heute durch den erhöhten Energieverbrauch und die dadurch entstehenden Kosten bestraft. Gerade da die Käufer und Mieter dieser Häuser gewinnen durch den Energieausweis einen besseren Einblick in die zu erwartenden Kosten und können dadurch auch besser kalkulieren. Auch die Berechnung von Energieeinsparmassnahmen wird dadurch erleichtert. Wo muss man ansetzen. Welche Sanierung ist sinnvoll. Auch diese Fragen werden durch den Energieausweis den ehemaligen Energiepass geklärt.

Weitere Informationen und die Möglickeit einen Energieausweis zu bestellen, erhalten Sie unter www.energieausweis-energiepass-beratung.de

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